Doch selbst wer seine Computer und Smartphones bestmöglich schützt, hat laut Experten auf lange Sicht keinen absolut wirksamen Schutz vor digitalen Angriffen. Im Fokus digitaler Aktivisten und Spione stehen in der Regel größere Konzerne, die oft ein ensprechendes Budget für IT-Sicherheit mitbringen. Dennoch finden Hacker-Gruppen wie Anonymous immer wieder eine Lücke im System. Beliebtes Ziel des Kollektivs: Sicherheits-Behörden wie FBI oder CIA. Die Vielseitigkeit und ständige Veränderbarkeit der digitalen Schadprogramme macht es den Schutz-Programmen schwer, entsprechend zu schützen. Die sogenannten Trojaner, die dem Opfer einen Nutzen vortäuschen und nach der Installation den Computer unter die Kontrolle eines Angreifers bringen können, werden vom “digitalen Untergrund” zahlreich angeboten und können immer wieder neu zusammengestellt werden. Aber immer mit demselben Auftrag: Schaden zuführen. Obwohl die Gefahr von Spam-E-Mails von unbekannten Absender bekannt ist, gehen immer wieder welche in die Falle, klicken auf den Anhang und haben nun den Trojaner auf dem Computer.
Um gegen diese kriminellen Machenschaften vorgehen zu können, braucht es nach Ansicht von IT-Experten eine verstärkte internationale Zusammenarbeit von Ermittlungsbehörden. Dies fehlt nach wie vor und macht es international agierenden Digital-Verbrechern einfach, die mit wenigen Klicks in der ganzen Welt Schaden anrichten können. Neuestes und verstärktes Ziel sind mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, die noch unzureichend geschützt sind.
Bilderrechte: © Gina Sanders – Fotolia.com


