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Reichen sich Apple und HTC die Hand und legen ihren Patentstreit bei?

Reichen sich Apple und HTC die Hand und legen ihren Patentstreit bei?

Ein langwieriger Kampf ist endlich zu einem erfolgreichen Ende gekommen: Apple und HTC haben ihren Patentstreit beigelegt. Zwei Jahre lang wurde heftig diskutiert, nun soll eine auf zehn Jahre abgeschlossene Vereinbarung die Angelegenheit regeln und nicht nur bisherige, sondern auch kommende Patente umfassen.
Was man bislang nicht weiß, ist, in welche Richtung der Geldfluss verläuft und ob es Apple auch gelungen ist, seine Multitouch-Patente in das Abkommen zu integrieren. Sie sind schließlich mit Abstand das wertvollste Gut, das Apple hat, und waren bisher noch niemals Teil von Patent-Vereinbarungen.

Patent-Zwist

Der Zwist, der beide Unternehmen über einen langen Zeitraum hinweg beschäftigt hatte, war Teil eines noch größeren Patentkampfes, der sich zwischen Apple und all jenen Herstellern, die mit dem Google-Betriebssystem Android arbeiten, abspielt. HTC und Apple wiederum bekriegten sich gegenseitig mit Vorwürfen über Patentverletzungen. Und auch Motorola ist in den Streit involviert, seit es zu Google gehört.

HTC büßt ein

HTC büßt indes beträchtlich an Zahlen ein – der Konflikt mit Apple soll dazu nicht unwesentlich beigetragen haben. Durch die langwierigen Überprüfungsprozesse musste der Start einiger wichtiger Modelle verschoben werden, auf die viele Liebhaber schon gespannt gewartet hatten. Übrigens: Wer gerade plant, sich ein neues Smartphone zu kaufen, sollte sein altes nicht in der Schublade verstecken. Wie man sein altes Modell, auch sein altes HTC, noch zu Geld machen kann, darüber kann man hier mehr erfahren. Bei HTC geht der Marktanteil jedenfalls derzeit zurück. Zuletzt auf vier Prozent. Und auch während der Weihnachtszeit rechnet man mit einem Rückgang des Umsatzes. Wie die Geschichte für HTC weitergehen wird, kann man schwer sagen. Bislang jedenfalls hat das taiwanesische Unternehmen sich mit dem langen und sehr teuren Patentstreit stark belastet – weitere Verwicklungen dieser Art kann es sich vorerst gewiss nicht leisten.

Bilderrechte: © panthermedia.net/iqoncept

Tablet und Smartphone

Tablet und Smartphone

Da wir nun September haben und der Sommer nun fast schon hinter uns liegt, wird in vielen Bereichen die Sommerpause beendet. Dies betrifft jedoch nicht nur den Fußball oder das TV-Programm, sondern auch allgemein den Markt der Elektronikgeräte. Sehr auffällig ist dabei, dass wir vor allem im September mit vielen neuen Präsentationen und Veröffentlichungen im Bereich der mobilen Geräte rechnen dürfen. So sind es vor allem Samsung, Apple und auch Amazon die neue Geräte herausbringen wollen und derzeit den Markt dominieren. Doch auch ein gefallener Riese versucht sich im September wieder zurück an die Spitze zu bringen und setzt dabei voll und ganz auf die Unterstützung von Bill Gates.

Die Rede ist natürlich von Nokia, da die Finnen ihr neues Modell mit dem in diesem Herbst erscheinenden Windows 8 auf den Markt bringen wollen. Zuletzt stand es nicht gut um Nokia, da diese herbe Verluste einstecken mussten und derzeit gerade in Sachen Smartphones kaum noch gefragt sind. So wurde allein in den Monaten April bis Juni ein Minus von 1,4 Milliarden erwirtschaftet, sodass Nokia unter Zugzwang steht. Bei diesem Kampf ums Überleben wird es sicherlich nicht leicht, da sich bereits ganz andere auf dem Markt etablieren konnten.

Ganz oben steht derzeit Samsung. Das Unternehmen konnte zuletzt mit seinem neuen Samsung Galaxy S III punkten und distanziert sich so von der Konkurrenz. Doch natürlich ist auch Apple eine gefragte Marke. Und auch wenn der Konzern zurzeit nicht an der Spitze steht, so symbolisiert er trotzdem immer noch den Smartphone-Markt und wird mit seinem neuen iPhone 5, welches aller Voraussicht nach Ende September erscheinen soll, sicherlich wieder ganz oben stehen und zahlreiche Käufer finden.

Im Bereich der Tablets ist zu sagen, dass auch hier Apple und Samsung führend sind, jedoch von einem relativ Unbekannten immer stärkere Konkurrenz bekommen. So konnte sich der Internetriese Amazon mit seinen Kindles überraschend gut auf dem Markt etablieren und ist mittlerweile so weit, sogar den Marktführern Konkurrenz zu machen. Ein nächster Schritt in diese Richtung ist auf jeden Fall die neue Präsentation eines Nachfolgers Mitte September.

Bilderrechte: © Fotowerk – Fotolia.com

© kelly marken - Fotolia.com

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Smartphones werden immer beliebter und sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Die Kombination aus Telefonieren und Internet macht den besonderen Reiz der Handy-Generation 2.0. Doch nicht nur die ständige Verfügbarkeit von Daten aus dem weltweiten Netz machen Smartphones so interessant. Das Besondere der Smartphones sind vor allem die  kleinen aber feinen Anwendungen, die sogenannten Apps (Applikationen), die einem den Alltag erleichtern oder einfach nur versüßen können.

Zu den eher praktischen “Helfer-Apps” gehören einige nützliche Auto-Apps, die z.B. von VW oder BMW, der Dekra oder dem ADAC angeboten werden. Sie sind in den meisten Fällen flächendeckend für die gängigen Betriebssysteme iOS sowie Android verfügbar. Auch beim Fahrzeugtyp machen die Apps kaum Abstriche: Egal, ob neues Modell oder Gebrauchtwagen, Auto-Apps sind ein praktisches Vergnügen für jedermann. Man kann sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen, dass es vor gar nicht allzu langer Zeit mal eine atemberaubende Innovation namens Auto-Telefon gab.

Zu den besonders praktischen Anwendungen gehört die Pannenhilfe-App vom ADAC. Vorbei ist die Zeit, wo man sich erst einmal die Telefonnummer der “Gelben Engel” raussuchen muss, um dann in der Warteschleife zu verweilen, bis man Hilfe rufen kann. Mit wenigen Eingaben können die Pannenhelfer geordert werden, den genauen Standort des defekten Fahrzeugs liefert die App dank GPS-Ortung gleich mit. Auch die Dekra hat eine nützliche App im Angebot. Mit dem Dekra Mängelreport lassen sich übersichtlich Stärken und Schwächen bestimmter Fahrzeug-Modelle ermitteln. Gerade wenn man sich für ein neue Auto interessiert, kann einem die App dabei helfen. Und für die schnelle Suche kann man sich dann gleich in den Apps der unterschiedlichen Fahrzeug-Markt-Portalen austoben.

© goodluz - Fotolia.com

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Das Samsung Galaxy beschert der südkoreanischen Marke viel Freude. Die aktuelle COMPUTER BILD-Bestenliste in Sachen Smartphones wird derzeit nämlich von deren neuestem Model, dem Samsung Galaxy S3 angeführt. Zwar kann Samsung nicht das gesamte Siegertreppchen füllen, auf Platz zwei folgt das One X von HTC, doch schon der dritte Platz geht wieder an den Vorgänger des Siegers, das Samsung Galaxy S2. Auch Platz vier geht an Südkorea, das Galaxy Note steht vor HTC’s One S. Apple liegt mit dem iPhone 4S relativ weit abgeschlagen auf Platz 6.

Weiter unten tummelt sich das ältere iPhone 4 auf Platz 23 und ist damit zusammen mit dem HTC Titan auf Rang 30 und dem Nokia Lumia 800 auf Platz 34 in guter Gesellschaft. Der COMPUTER BILD-Handy-Test setzt in seiner Bewertung vor allem auf die Nutzerfreundlichkeit. So untersuchen sie zum Beispiel, wie einfach und vor allem intuitiv die Bedienung ist. Vor allem in Hinblick auf unerfahrene Nutzer ist ein hohes Maß an Intuition wichtig. Senioren, die zum Beispiel jetzt erst anfangen Smartphones zu nutzen, müssen sich gleich zurecht finden können. Auch wenn sie vorher noch nie ein Handy besessen haben. Ausschlaggebend für eine hohe Platzierung war deshalb zum Beispiel, wie gut die Navigation klappt, oder wie schnell man wieder ins Hauptmenü zurückfindet.

Für erfahrenere Handynutzer ist es aber auch wichtig, wie gut das Smartphone mit einer Hand bedient werden kann. Vor allem, wenn man im Alltag nicht beide Hände frei hat. Großes Ärgernis bringt nicht selten die Leistungsfunktion des Akkus mit sich. Vor allem Smartphones benötigen eine leistungsstarke Batterie, die langes Surfen im Internet und GPS-Funktionen ermöglicht. Standard für Smartphones sollte heute ein großer Touchscreen, Kamera- und Videofunktion und die automatische Einbindung von social Software wie Facebook, Twitter, oder Blogger sein. Klarerweise muss auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmen. Das iPhone ist zum Beispiel nicht billig und verlangt zudem einen relativ teuren Tarif. Beim Smartphone Kauf sollte man sich also Zeit lassen und genau abschätzen, welche Anwendungen wichtig sind und welche nicht. 

Internetbanking © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Internetbanking © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Mit dem Smartphone kann man unterwegs alles erledigen, einkaufen, Termine organisieren und E-Mails checken. Online Banking gehört nun auch zu der Tätigkeit, die Smartphone-Besitzer von unterwegs aus erledigen können. Online-Banking-Apps sorgen für leichte und bequeme Handhabung, allerdings warnen Experten vor den Banken-Apps, einige sind bei einer Marktforschung mit mangelhaft aufgefallen. 

Momentan ist das mobile Online-Banking noch nicht wirklich attraktiv für Kriminelle, da es noch zu selten verwendet wird. Allerdings wird für das Jahr 2012 ein wahrer Smartphone-Boom prophezeit und dann wird auch das mobile Online-Banking neues Angriffsziel. Deutsche Geldinstitute bieten ihre Apps schon seit längerer Zeit an, allerdings haben Tests gezeigt, dass die meisten Apps vollkommen schutzlos sind, da sie auf mögliche Angriffe überhaupt nicht vorbereitet sind. 

Einige Apps speichern unverschlüsselt die Kontoinformationen im Smartphone ab und bieten einem Hacker leichtes Spiel, denn die können selbst ohne Schadsoftware kinderleicht die Informationen auslesen. Das mobile Online Banking bietet noch längst nicht die Sicherheit, die das Online Banking am eigenen PC verspricht. 

Ein weiteres Problem tritt ebenfalls zur TAN-Liste auf, denn für unterwegs eignet sich diese Variante nur schlecht. Niemand möchte seine TAN-Liste in der Hosentasche mit sich herumschleppen. Auch der TAN-Generator ist für unterwegs nur bedingt geeignet. Das System funktioniert zwar auch über das Smartphone, allerdings muss man für das mobile Online-Banking den Generator immer und überall dabei haben. Die Verwendung des mobilen TAN-Verfahrens ist für das mobile Online-Banking eher ungeeignet, da diese per SMS zugesendet werden und im Falle eines Diebstahls der Dieb ungehindert das Konto plündern kann. 

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Trend des mobilen Online-Bankings entwickelt, sicher ist jedenfalls, dass auch der günstigste Tarifvergleich auf Dauer nichts nützt, wenn man mit einem ungesicherten Spar-Smartphone Online-Banking betreibt.

Mit dem ersten iPhone begann 2007 der Siegeszug der Smartphones. Der Erfolg ermutigte viele Handyhersteller, ebenfalls in diesen gewinnträchtigen Markt einzusteigen. Was Smartphones für viele Nutzer so interessant macht, ist die Möglichkeit, Apps auf ihr Mobiltelefon herunterladen zu können. Das können Spiele oder Dienstprogramme sein. Allerdings müssen die Apps für das jeweilige Betriebssystem des Smartphones geeignet sein, denn sie sind immer nur für ein bestimmtes Betriebssystem entwickelt und können nicht auf ein anderes übertragen werden. Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass nur wenige Apps zur Verfügung stehen. Es gibt natürlich Betriebssysteme, die nur auf Smartphones eines bestimmten Herstellers zugeschnitten sind, wie iOs für das iPhone von Apple. Andere, wie zum Beispiel Android, können übergreifend eingesetzt werden.

 

Android arbeitet quelloffen auf der Grundlage von Linux und findet seit 2008 bei Smartphones Anwendung. Mittlerweile hat es sich auf dem Markt etabliert und ist bei den Nutzern beliebt. So überrascht es nicht, dass Firmeninhaber Google Ende des Jahres 2011 einen App Rekord an verfügbaren Anwendungen verkünden konnte und für 2012 erwartet, den Konkurrenten Apple bei der Anzahl der App-Downloads zu überholen. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass der Anteil der mit Android ausgestatteten Smartphones kontinuierlich steigt. Und: 80% aller Android Apps sind kostenlos erhältlich, was es vielleicht dem einen oder anderen Käufer leicht gemacht hat, sich für ein Android-Smartphone zu entscheiden. Umgekehrt machen es die umfangreichen Verbreitungsmöglichkeiten für App-Entwickler interessant, mit Android zu arbeiten. Es kann also durchaus damit gerechnet werden, dass dieser Bereich noch weiter wachsen wird.