Header image

Internetbanking © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Internetbanking © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Mit dem Smartphone kann man unterwegs alles erledigen, einkaufen, Termine organisieren und E-Mails checken. Online Banking gehört nun auch zu der Tätigkeit, die Smartphone-Besitzer von unterwegs aus erledigen können. Online-Banking-Apps sorgen für leichte und bequeme Handhabung, allerdings warnen Experten vor den Banken-Apps, einige sind bei einer Marktforschung mit mangelhaft aufgefallen. 

Momentan ist das mobile Online-Banking noch nicht wirklich attraktiv für Kriminelle, da es noch zu selten verwendet wird. Allerdings wird für das Jahr 2012 ein wahrer Smartphone-Boom prophezeit und dann wird auch das mobile Online-Banking neues Angriffsziel. Deutsche Geldinstitute bieten ihre Apps schon seit längerer Zeit an, allerdings haben Tests gezeigt, dass die meisten Apps vollkommen schutzlos sind, da sie auf mögliche Angriffe überhaupt nicht vorbereitet sind. 

Einige Apps speichern unverschlüsselt die Kontoinformationen im Smartphone ab und bieten einem Hacker leichtes Spiel, denn die können selbst ohne Schadsoftware kinderleicht die Informationen auslesen. Das mobile Online Banking bietet noch längst nicht die Sicherheit, die das Online Banking am eigenen PC verspricht. 

Ein weiteres Problem tritt ebenfalls zur TAN-Liste auf, denn für unterwegs eignet sich diese Variante nur schlecht. Niemand möchte seine TAN-Liste in der Hosentasche mit sich herumschleppen. Auch der TAN-Generator ist für unterwegs nur bedingt geeignet. Das System funktioniert zwar auch über das Smartphone, allerdings muss man für das mobile Online-Banking den Generator immer und überall dabei haben. Die Verwendung des mobilen TAN-Verfahrens ist für das mobile Online-Banking eher ungeeignet, da diese per SMS zugesendet werden und im Falle eines Diebstahls der Dieb ungehindert das Konto plündern kann. 

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Trend des mobilen Online-Bankings entwickelt, sicher ist jedenfalls, dass auch der günstigste Tarifvergleich auf Dauer nichts nützt, wenn man mit einem ungesicherten Spar-Smartphone Online-Banking betreibt.

Mit dem ersten iPhone begann 2007 der Siegeszug der Smartphones. Der Erfolg ermutigte viele Handyhersteller, ebenfalls in diesen gewinnträchtigen Markt einzusteigen. Was Smartphones für viele Nutzer so interessant macht, ist die Möglichkeit, Apps auf ihr Mobiltelefon herunterladen zu können. Das können Spiele oder Dienstprogramme sein. Allerdings müssen die Apps für das jeweilige Betriebssystem des Smartphones geeignet sein, denn sie sind immer nur für ein bestimmtes Betriebssystem entwickelt und können nicht auf ein anderes übertragen werden. Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass nur wenige Apps zur Verfügung stehen. Es gibt natürlich Betriebssysteme, die nur auf Smartphones eines bestimmten Herstellers zugeschnitten sind, wie iOs für das iPhone von Apple. Andere, wie zum Beispiel Android, können übergreifend eingesetzt werden.

 

Android arbeitet quelloffen auf der Grundlage von Linux und findet seit 2008 bei Smartphones Anwendung. Mittlerweile hat es sich auf dem Markt etabliert und ist bei den Nutzern beliebt. So überrascht es nicht, dass Firmeninhaber Google Ende des Jahres 2011 einen App Rekord an verfügbaren Anwendungen verkünden konnte und für 2012 erwartet, den Konkurrenten Apple bei der Anzahl der App-Downloads zu überholen. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass der Anteil der mit Android ausgestatteten Smartphones kontinuierlich steigt. Und: 80% aller Android Apps sind kostenlos erhältlich, was es vielleicht dem einen oder anderen Käufer leicht gemacht hat, sich für ein Android-Smartphone zu entscheiden. Umgekehrt machen es die umfangreichen Verbreitungsmöglichkeiten für App-Entwickler interessant, mit Android zu arbeiten. Es kann also durchaus damit gerechnet werden, dass dieser Bereich noch weiter wachsen wird.